Deutsches

Elektronikinstitut
 


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1D3     ESBPRI10     3NT10     3NT12     3NT11ZIC     3NTS16ZIC-Y4     

3KSQ7     3KSQ8     3KSQ11    2LEDW10



Stromversorgung 



Typenschlüssel

1D3                      Verpolschutz
 ESBPRI10          Einschaltstrombegrenzung/ Verzögerung
3NT10                  Netzteil Festspannung
3NT12                  Netzteil Festspannung
3NT11ZIC            Netzteil Festspannung mit Z-IS
3NTS16ZIC-Y4   Netzteil Festspannung  mit Z-IS; Strombegrenzung, virtuelle Masse
4NT12                  Netzteil, temperaturstabil mit Z-Diode, variable Spannung ab 7V, 1A, brummfrei.
3KSQ7                 Konstantstromquelle
3KSQ8                 Konstantstromquelle
3KSQ11               Konstantstromquelle
2LEDW10           Drosselwandler für LEDn


Stromversorgung, Strom- und Spannungswandler: Netzgeräte und
Netzteile

Die Stromversorgung ist das Wichtigste für elektronische Geräte. Ohne Strom ist nichts los.
Netzgeräte sind eigenständige Geräte die am Stromnetz angeschlossen sind. Ein Netzteil ist Teil eines Gerätes das es mit Strom versorgt.

In Netzteilen befinden sich Gleichrichter und Kondensatoren oder auch Regelverstärker. Es gibt lineare Netzteile und geschaltete mit Drosselspule bzw. Transformator. Drosselwandler haben einen höheren Wirkungsgrad aber oft erhebliche Störstrahlung; früher hießen sie "Zerhacker"; heute sagt man vornehmer "getaktet".  

Elektrische Energie (Strom) als Wechselspannung oder ungeregelte Gleichspannung geht in ein Netzteil hinein und kommt nach Belieben gleichgerichtet, stabilisiert oder transformiert wieder hinaus.

Der Schaltplan einer Stromversorgung erhält gemäß den Bestimmungen des Deutschen Elektronikinstituts folgende Kennzeichnung:

* Lineares Netzteil  = NT
* Konstantstromquelle = KSQ
* Drosselwandler = W
* LED-Konstantstromquelle = LEDW
* Einschaltstrombegrenzung = ESB

Müllidyll
Fertige Kompaktnetzteile werden viel zu oft weggeworfen. Sie landen kilotonnenweise im Abfall und würden in dieser Bauart niemals vom Deutschen Elektronikinstitut zertifiziert werden. Wer kann, baut selbst.


Anforderungen an Spannungsregler

1) Eine gute Spannungsstabilität ist  wohl die naheliegendste wünschenswerte Eigenschaft. Jene gliedert sich in folgende Kriterien:

a) Lastausregelung - bedeutet, daß die Spannung bei Anschluß bzw. Veränderlichkeit eines Verbrauchers möglichst wenig absinkt. Der Schlechteste Wert der Lastdifferenz könnte bei 100mV liegen. Bei voll entwickelter Schaltung sind Werte von 1mV zu erwarten (Ri 333µΩ bei 3A).

b) Betriebsspannungsschwankungsunterdrückung (BSSU), oder international: common mode rejection ratio (CMRR) ist das Verhältnis der UB-Differenz zur UA-Differenz. Bei voll entwickelten Konzepten Werte sind ca. -80dB Standard. Brummunterdrückung ist das gleiche im engeren Sinne. Das sind in der Praxis <1mVss.

c) Die Temperaturstabilität ist auch nicht zu verachten, sonst muß man ständig von Hand nachregeln, wenn es darauf ankommt. 15µV/C° wäre schon sehr gut. Zwischen 0°C und 70°C kämen dann 1mV Spannungsdifferenz hinzu.

d) Wenn man alles richtig gemacht hat, dann sollte das Rauschen kein Problem sein.

Weitere Kriterien:
Stromstabilität, Effizienz, Aussteuerbarkeit, Flexibilität





















   Wer sich selbst nicht gehorcht, muß anderen gehorchen. Friedrich Nietzsche