NF-Verstärker
verstärken die Leistung von Eingangssignalen, indem
sie deren Quellimpedanz erniedrigen und ihre Spannung erhöhen.
Ihr Frequenzbereich reicht definitionsgemäß von
3Hz-30kHz
(großzügig in Anlehnung an die elektromagnetischen
Wellenbereiche). Darin enthalten ist der menschliche
Hörbereich
von 16Hz - 20kHz der für Hifi-Verstärker
benötigt
wird. Die
wichtigsten
Kenndaten sind:
Zum Kapitel NF -Verstärker gehören auch Filter wie
z.B. Klangregler. Frequenzweichen kommen hier auch noch unter.
Vorverstärker
Ein
Vorverstärker verstärkt kleine bis kleinste Signale
rauscharm oder
wandelt mittlere Signale hinsichtlich ihrer Impedanz. Die
Spannungsverstärkung reicht je nach Anwendungsfall von 1 bis
100.000 oder mehr. Meistens bedeutet
Impedanzwandlung eine Erniedrigung der Impedanz, z.B. um einen
Kopfhörer oder eine Endstufe anzusteuern.
Vorverstärker braucht man für Mikrofone, Tonabnehmer,
Sensoren
und Mischpulte. Der passive
Balanceregler wird hier einfach mit eingehegt - wo sonst?
Vorverstärker sollten immer in ein Metallgehäuse
eingebaut
werden, weil es sonst zu Störungen kommen kann.
Außerdem ist
eine stablisierte Betriebsspannung notwendig, damit kein Netzbrumm
auf das Tonsignal kommt. Ein ordentlich aufgebauter
Vorverstärker
ist ein Projekt für's Leben. Als Lebensdauer kann man etwa 120
Jahre veranschlagen, trockene und saubere Umgebung, sowie
mäßige Temperaturschwankungen vorausgesetzt.
Endstufen,
Lautsprecherendstufen, Hifi-Endstufen
Lautsprecherendstufen sind ein Kapitel für
sich. Elektrodynamische Lautsprecher gibt es mit Nenn-
Impedanzen von 4-50
Ohm. Die Impedanz ändert sich über die Frequenz. Bei
Resonanzfrequenz ist die Impedanz am höchsten. Die niedrigste
Impedanz fällt logischerweise nicht unter den
Gleichstromwiderstand der
Schwingspule. Die Quellimpedanz einer normalen gegengekoppelten
Endstufe ist so gut wie null. Dadurch wird der Lautsprecher
bedämpft, ganz ähnlich wie ein Dynamo der
kurzgeschlossen
wird. Klopft man mit der Faust auf den Magneten eines
Tieftöners,
dann kann man den Unterschied zwischen offenen und kurzgeschlossenen
Anschlüssen hören.
Vernünftige
Endstufen werden
für den AB-Betrieb
ausgelegt.
Dabei ist der Ruhestrom noch gering und im Ruhezustand wird der
Kühler kaum warm. Bei voller Leistung entstehen erheblich
Verluste. Die Verlustleistung muß über
große
Kühlkörper abgeführt werden. Die meiste
Wärmeenergie wird durch Konvektion abgegeben, ein geringerer
Teil
durch Strahlung. Theoretisch schafft eine Gegentaktendstufe 78,5%
Wirkungsgrad
bei Vollaussteuerung. In der Praxis kann man mit 50% rechnen. Die
Energiebilanz bleibt aber akzeptabel, denn nur ein
vollausgesteuerter Sinus-Testton erreicht die volle Dauerleistung
über die Zeit..
Manche schwören auf Digitalendstufen. Diese haben einen
höheren Wirkungsgrad und sind kleiner. Sie sind aber auch
komplizierter und erzeugen Störsignale, deswegen finden sich
hier
keine.