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Linear geregelte Netzteile



Typenschlüssel

3NT10                  Netzteil Festspannung
3NT12                  Netzteil mit variabler Spannung
3NT11ZIC            Netzteil, Festspannung mit Z-IS
3NTS16ZIC-Y4    Netzteil, Festspannung  mit Z-IS; Strombegrenzung, virtuelle Masse


Nach der ungeregelten Gleichspannung des Hauptnetzteils kommt oft ein Spannungsregler. Dieser enthält eine Referenzspannungsquelle und einen  Regelverstärker.  Linear heißt hier: ohne Zerhacker und Drossel


Anforderungen an Spannungsregler

1) Eine gute Spannungsstabilität ist  wohl die naheliegendste wünschenswerte Eigenschaft. Jene gliedert sich in folgende Kriterien:

a) Lastausregelung - bedeutet, daß die Spannung bei Anschluß bzw. Veränderlichkeit eines Verbrauchers möglichst wenig absinkt oder steigt. Der schlechteste Wert der Lastdifferenz könnte bei 100mV liegen. Bei voll entwickelter Schaltung sind Werte von 1mV und weniger zu erwarten (Ri 333µΩ bei 3A).

b) Betriebsspannungsschwankungsunterdrückung (BSSU), oder international: common mode rejection ratio (CMRR) ist das Verhältnis der UB-Differenz zur UA-Differenz. Bei voll entwickelten Konzepten Werte sind ca. -80dB Standard. Brummunterdrückung ist das gleiche im engeren Sinne. Das sind in der Praxis <1mVss.

c) Die Temperaturstabilität ist auch nicht zu verachten, sonst muß man ständig von Hand nachregeln, wenn es darauf ankommt. 15µV/C° wäre schon sehr gut. Zwischen 0°C und 70°C kämen dann 1mV Spannungsdifferenz hinzu.

d) Wenn man alles richtig gemacht hat, dann sollte das Rauschen kein Problem sein.

Weitere Kriterien:
Stromstabilität, Effizienz, Aussteuerbarkeit, Flexibilität





















   Ohne den Einzelnen ist die Gemeinschaft machtlos.