1QUO9
Dies ist die Standard-Universal-Lösung für einen
Quarzoszillator mit bipolarem Transistor.
Die Schalte spielt in einem Frequenzbereich von 2-22 MHz
und über 5-24V UB einwandfrei.
Je geringer die Amplitude, desto reiner die Sinuskurve:
Für die Simulation
wurden modifizierte Quarzdaten
verwendet, um die Einschwingzeit, und damit die Rechenzeit zu beschleunigen.
IC (T1) ist je nach Frequenz mehr oder weniger unten
eingedellt, ab 8MHz weniger. Mit dem Trimmer CT1 kann fo abgeglichen
werden. Daß der Trimmer nicht geerdet ist, scheint der
Frequenzstabilität beim Abgleich nichts abzutun. Falls ein
Feinabgleich nötig ist, wäre aber C3 ein optimaler Kandidat
für eine kapazitive Manipulation.
Mit RP3 (500R) kann die Verstärkung eingestellt werden, bei der
das Quarz zu schwingen anfängt.
Quarze mit Frequenzen von 2-5 MHz schwingen besonders leicht. Quarze
älterer Bauart tun sich etwas schwerer. Bei 18-22MHz muß man
schon fast auf 0 Ohm drehen. Dreht man das Trimmpoto einfach immer
brutal auf Anschlag, dann verschiebt sich die Schwingfrequenz; das ist
Quarzquälerei und wird von Deutschen Elektronikinstitut nicht
für gut geheißen.
Falls eine geringere Amplitude benötigt wird, dann das
Verhältnis R1:R2 vergrößern oder die beiden durch
ein 100k-Timmpoti tauschen. Die Betriebsspannung hat keinen erkennbaren Einfluß auf die
Frequenzstablilität. Falls jene verbrummt ist, reicht es, den
Basisspannungsteiler mit R+C zu sieben. Bei wechselnder Last ist ein nachgeschalteter Impedanzwandler zu empfehlen.
Wird RP3 weiter aufgedreht, dann erzeugt das Ding die maximale Ausgangsspannung:
1mz26